Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

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reinout
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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitrag von reinout »

Hallo Heinz,

Ja, die Lichtschranke habe ich mit einer Verzögerung programmiert, die reagiert erst 5-10 Sekunden nach Zugschluss, sowohl bei Einfahrt als auch Ausfahrt. So kann ich mit einer Lichtschranke all die Zugeinwirkungsstellen simulieren.

So ein automatisch auf Halt fallendes Signal: wie allgemein war das? Mein Gefühl ist, dass es etwas Luxuriös ist für Mayen? War das nicht eher etwas für größere Bahnhöfe?

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Lange ist es her, dass ich etwas an meinem Rollmaterial gebastelt habe. Obwohl ich mehrere Decoder, Motorisierungsbausätze und Opfer habe. Letzte Woche habe ich endlich mal wieder angefangen: eine Fleischmann 795 (einmotorige Schienenbus). Zuerst mal auseinander holen →

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SB Modellbau Motorisierungssatz mit Zweikomponentenkleber festgeklebt. Sauber laut Beschreibung rechts bis zum Anschlag gedrückt →

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O Schreck… Am nächsten Tag bemerkte ich meine Fehler. An die rechte Seite soll die runde Ausbuchtung des Motors natürlich in die runde Vertiefung fallen. Also der Motor gehört noch 2 mm weiter nach rechts →

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Mittels Aceton war der Kleber zu lösen. Ein bisschen kratzen mit einem Messer war benötigt, um die letzten Kleberreste loszuwerden →

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Jetzt klappt es →

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Reinout
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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitrag von reinout »

Der Dekoder ist eine Zimo MX658. MX ist die ältere Generation, aber ich wollte das zuerst probieren, weil es billiger ist als die neue MS Generation.
Und er hat eine Next 18 Konnektor, passend zu einem Zimo "Staco2a" keep-alive.

Nur... ich habe nicht auf die Größe geachtet und es passt nicht an die Stelle der Kurzkuppelmechanik →

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Also etwas plan geschliffen ... →

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... und etwas von der Inneneinrichtung weggeschnitten ... →

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... und dann passt es. →

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Rechts gibt es einen Lautsprecherwürfel, Dafür musste ich ein Loch sägen/schleifen an die Stelle der Kurzkuppelmechanik →

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Inneneinrichtung mit Farbe versehen und lose hinaufgesetzt →

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Oberseite →

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Unterseite →

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Ich habe auch schon eine Probefahrt gemacht und alles funktionierte! Fahrverhalten, Stutzelcos, Sound. Nächste Woche mal weitermachen mit Kadeekupplungen und der Beleuchtung. Und zum ersten Mal ein Soundprojekt mit meinem Z21 aufladen :)

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Sven Ackermann
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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitrag von Sven Ackermann »

HeinzM hat geschrieben: Sa 31. Jan 2026, 17:37
Auch im Bahnhof Rotenhain will man so etwas zeigen.
https://www.arge-mechanische-stellwerke.de/
Unser Bahnhof Rotenhain hat inzwischen eine technisch funktionierende Modellbahnanlage, deren Weichen und Signale komplett mit dem originalen Stellwerk bedient werden. Die Landschaft muss noch gestaltet werden, aber Vorführungen der Technik sind jederzeit möglich und wurden bisher auch gut angenommen, z.B. am Tag des offenen Denkmals.
Viele Grüße, Sven

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reinout
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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitrag von reinout »

Toll, vor allem die Verknüpfung des Originalstellwerks mit der Anlage. Eine gute Weise, um die Wirkung zu verdeutlichen, vor allem auch mit die Beschriftungen "N2", "Gleis 3" usw.

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitrag von reinout »

Mal zurück zum Fleischmann 795. Ursprünglich hatte ich geplant, den Schienenbus solo einzusetzen. Aber ein 795 war fast nie solo unterwegs auf der Eifelquerbahn. Also habe ich (gebraucht) eine 995 Beiwagen dazu gekauft. So eine 995 ist kein Steuerwagen, das war nur bei der zweimotorigen 798/998 so. Also: umlaufen im Endbahnhof Kelberg. Also: eine gute Kupplung soll her. Also, wie bei all meinem Rollmaterial: eine "Kadee" Kupplung.

Eine Kadee mit NEM-Schacht passt in die Öffnung für die Kupplungsimitation:

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Zu lang:

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Abschneiden beim Anfang des Schwalbenschwanzes:

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Der Kupplungskopf hat noch eine Verbreiterung, die im Wege ist:

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Etwas abgeschnitten und es passt:

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An der Wagenunterseite gibt es eine händische Stütze, wogegen die Kupplung gedrückt werden kann. Im zweiten Bild ist etwa ein Punkt sichtbar: Der soll abgeschabt werden, das habe ich hier gemacht:

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Sekundenkleber und fertig:

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Motor+Beiwagen:

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Der Abstand ist etwas groß, darauf hatte ich beim Basteln nicht wirklich geachtet. Na ja.

Ein unerwarteter Bonus: Der etwas größere Kadee Kupplungskopf sorgt dafür, dass der störende Spalt zwischen Gehäuse und dem abnehmbaren Teil mit der Kupplungsöffnung weit weniger auffällt.

Vielleicht wäre eine elektrische durchverbindung zwischen Motorwagen und Beiwagen (mittels einfache Magnetkupplung) noch eine gute Alternative gewesen. Das hätte für eine bessere Stromabnahme gesorgt. Aber: dann konnte ich die Platz des Kurzkupplungsmechaniks nicht für Dekoder/Lautsprecher/Stützelco's nutzen.

Spáter weiter!

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitrag von reinout »

Keine elektrische Verbindung → der Beiwagen soll selbst eine störungsfreie Stromversorgung haben. Aber das ist ein bisschen ein Problem:

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Ein einfacher Aufbau. Etwas mehr Gewicht ist wohl möglich. Aber das Hauptproblem ist die einfache Radauflage. Ich hoffte, eine Dreipunktlagerung basteln zu können. Aber der Aufbau gleicht dem eines Roco Billiggüterwagens. Das Achslager ist einfach ein Stück Kunststoff, fest am Rahmen, mit einer kleinen Vertiefung.

Also habe ich erst mit einem Roco Billiggüterwagen experimentiert. Mittels Heißkleber ein gebogener Metalldraht mitten unter die Achse geklebt. Und dann mittels Dremel irgendwie versucht die punktuelle Vertiefung nach oben und unten zu verlängern ohne Kratzer und so. Das funktionierte nicht:

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Also habe ich den Schienenbus in Ruhe gelassen. Und am Ende dafür gewählt, ganz auf Beleuchtung zu verzichten. In meinem Fahrplan fahrt der 795 nur mittags, also tagsüber. Und dann sieht man die Innenbeleuchtung fast nicht. Und im Jahre 1970 war es noch gestattet, tagsüber ohne Frontbeleuchtung zu fahren (nur nicht in Tunneln, die ich wohl habe...).
Dadurch brauchte ich im Motorwagen auch keine Beleuchtung einzubauen, was den Aufbau erleichterte. Meinerseits keine perfekte Lösung, aber akzeptabel.
Jedenfalls fährt er hervorragend. Und das Umlaufen in Kelberg macht spaß.

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitrag von reinout »

Eine dezente Alterung soll noch her. So rund 1970 waren die Schienenbusse auf der Eifelquerbahn auf vielen Bildern noch ziemlich sauber und gut in Schuss. Also nicht übertreiben!

Zuerst alle Fenster hinaus. Das war bei den Führerstandfenstern noch eine ziemliche Arbeit :)
Dann zweimal eine dünne Mattlackschicht: Tamiya TS80 Sprühdose.
Und dann mit "PanPastel" Pigmenten und einem harten, kurzen Pinsel an die Arbeit. Schwarz für den Abgasruß, ein bisschen dunkelgrau als allgemeine Schmutzschicht, heller grau an einigen Stellen für einen kleinen erbleichten Eindruck. Und an die Unterseite etwas rostbraun:

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Der Ruß am Dach fand ich schwierig. Ich habe mal ein Vorbildfoto dazu genommen und das nachgebildet, das soll doch reichen.

Dezent gealtert in Kelberg:

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitrag von eifelhero »

Hallo Reinout,
der Schienenbus sieht super aus.👍🏻
gruß aus der Eifel
Heinz

Am besten halten wir die Welt einfach mal kurz an und lassen die ganzen Idioten aussteigen.
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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitrag von reinout »

Danke!

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Re: Eifelburgenbahn, eingleisige Nebenbahn in 1970

Beitrag von reinout »

Eine BR 80'er hat nichts in Mayen Ost und auf der Eifelquerbahn zu suchen. Aber ich hatte ganz am Anfang einer (gebraucht) gekauft und meine Tochter mag die Lok. Na gut, Rangieren im Schattenbahnhof ist schon okay. Nur soll das Fahrverhalten verbessert werden, weil der Antrieb laut ist und die Stromaufnahme nicht perfekt ist. Also Motorwechsel (Micromotor), neuere Dekoder und ... Dreipunktlagerung. Damit wollte ich auch bei diesem Modell experimentieren.

Ausgangslage:

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Letzte Achse bleibt ungeändert wegen Zahnrad. Mittlere Achse hat schon eine Feder, aber fast kein Höhenspiel. Dort habe ich etwas nachgeholfen. Erste Achse soll nur in der Mitte unterstützt werden, also dort soll auch etwas gefräst werden. Fräsen habe ich mit meinem Dremel gemacht. Frei Hand. Das war keine gute Idee, weil nicht nur vertikal aber auch horizontal Material verschwunden ist:

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Da wäre Handarbeit mittels einer Feile besser gewesen ...

Im Mitten habe ich ein kleines Loch gebohrt und ein Stückchen Messingstab abgeschnitten:

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So passt es zusammen:

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Die Dreipunktlagerung war perfekt! Ich habe die Lok über die Anlage geschoben und auch an den schlechtesten Stellen waren immer alle Räder aufs Gleis.

Nachdem ich den Motor usw. eingebaut und eine Probefahrt gemacht hatte, war mein Eindruck ganz anders. Grottenschlechtes Fahrverhalten! Stolpernd, ruckelnd.
Die sehr ungenaue Fräsarbeit mit zu viel horizontalem Spiel, kombiniert mit gekuppelten Rädern: Das klappt total nicht.

Also: ich habe wieder etwas dazugelernt. Und das Untergestell der 80'er ist ein Totalschaden. Also habe ich zwei Wochen her eine neue gebrauchte 80'er gekauft. Später also mehr.

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