Generalsanierung Hochleistungskorridor Rechte Rheinstrecke

steffen05
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Re: Arbeiten in Vallendar (Hp) und Bendorf (EÜ Engerser Str)

Beitrag von steffen05 »

Knipser1 hat geschrieben: Fr 14. Aug 2026, 08:42
eta176 hat geschrieben: Do 13. Aug 2026, 12:33
Bei so viel "planrechtsfreier 1:1-Erneuerung" war natürlich weder die Anbindung der
Brexbachtalbahn, noch der vorgesehene Bau von zwei 740m-Gleisen in Engers rea-
lisierbar - weil dafür jahrelange PFV erforderlich wären ...

.
Hallo Hans-Peter,

aber technisch angebunden wird die künftige Anschluß-Weiche zur Brex in das ESTW?

Grüße

Guido

Da das nicht eingeplant ist, nein.
Darf dann für teuer Geld nachgeholt werden...
eta176
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Christo jetzt auch in Kaub ...

Beitrag von eta176 »

Auf dieser gerade entdeckten Foto-Dokumentation - mit den von Bernd Kittendorf zwischen
22. April 2010 und 7. April 2011 aufgenommenen Aufnahmen sind die damals noch vollständig
erhaltenen Bahnsteigdächer mit den "Remy-Kassettendecken" gut zu erkennen.
https://www.bkcw-bahnbilder.de/PictureG ... b/pix.html

Dieses Foto :arrow: https://www.bkcw-bahnbilder.de/PictureG ... 070040.htm
zeigt den 2010 (noch mit den originalen Fliesen versehenen) Treppenabgang am ehem. Empfangs-
gebäude, der zukünftig nicht mehr zugänglich ist, weil in der PU eine Mauer eingezogen wird.
Aktuell ist der gesamte Bereich, auf dem die - zur Gleisseite nochmals kastrierten - Stützen stehen,
komplett mit weißen Folien eingehaust. Trotz der extremen Hitze mussten darunter Arbeiter im Voll-
schutz Sandstrahlarbeiten ausführen. :evil:
Es gibt immer noch keine Aussage von Seiten der GDKE für diesen meines Erachtens völlig überflüssigen
Aufwand und wie die Dächer am Ende aussehen sollen. ABER: Wenn der gesamte Bereich nicht mehr zu-
gänglich sein wird, braucht es dort auch keine "Rekonstruktion" einer um 1910 für die Fahrgäste der
preuß. Staatsbahn, Reichsbahn-Gesellschaft, Deutschen Bundesbahn (nebst britischer Königin) errichteten
Wetterschutzanlage.
Da halte ich jeden ausgegebenen Euro für herausgeschmissenes Steuergeld ...
.
Eifelplaner
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Re: Generalsanierung Rechte Rheinstrecke aktuelle Bauarbeiten

Beitrag von Eifelplaner »

Während sich auf der linken Rheinstrecke die Güterzüge stauen, rollen rechtsrheinisch die Bagger. Fast 3000 Mitarbeiter schufften derzeit im Zwei- schichtbetrieb, um die Strecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden zu modernisieren.

Hier drei Kurzfilme mit Impressionen, die den derzeitigen Stand der Arbeiten dastellen:

https://www.tagesschau.de/inland/region ... e-102.html

Zwischen KO und NR:
https://www.youtube.com/watch?v=8JtinS1WIkA

In Neuwied:
https://www.youtube.com/watch?v=KoyDwk_P-_o

Von Bad Honnef bis kurz vor Neuwied:

https://www.youtube.com/watch?v=wKxvCre2J30


Viel Spaß beim Anschauen!
Eifelplaner
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Re: Verschub von vorgefertigten Brücken in die Bahntrasse

Beitrag von Eifelplaner »

Im beiliegenden Film wird gezeigt wie auf Montageplätzen vorgefertigte Brücken in die bestehende Bahntrasse mittels Hydraulik eingeschoben werden!

Das spart gegenüber der Neuerrichtung am erforderlichen Standort sehr viel Zeit!

https://www.youtube.com/watch?v=pWyVYF4HdKc
Regiopendler
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Stand Niederlahnstein

Beitrag von Regiopendler »

In Niederlahnstein scheint man bis auf ein paar Weichenerneuerungen und wenige fehlende Signale schon weitgehend fertig zu sein.
Die neuen Signale stehen schon größtenteils, es fehlen noch die Signalbrücken an der Strecke Richtung Koblenz Hbf. Auch auf der Lahnseite sind die Ausfahrsignale Richtung Koblenz Hbf noch nicht aufgestellt. Was mich wundert ist, dass man hier nicht Signale mit nur einer Optik aufgestellt hat wie beispielsweise zwischen Köln und Düsseldorf, wo die verschiedenen Signalbilder dank LED mit nur einer Optik darstellbar sind. Stattdessen sind hier die Standardsignale mit mehreren Optiken verbaut.

Etwas verwirrend ist die Positionierung diverser Vorsignalwiederholer. So steht der Wiederholer für das Ausfahrsignal von Gleis 4 Richtung Oberlahnstein beispielsweise direkt am Oberlahnsteiner Bahnsteigende, während der Wiederholer für das Ausfahrsignal von Gleis 3 Richtung Bad Ems gut 50 Meter vom Emser Bahnsteigende entfernt und etwa 10 Meter vor dem Ausfahrsignal steht. Hier würde es gerade bei Nebel doch mehr Sinn machen, den Wiederholer ans Bahnsteigende zu stellen, damit der Lokführer eines haltenden Zuges den auch erkennen kann. Am bahnsteiglosen Gleis 8 gibt es an der Ausfahrt Richtung Oberlahnstein eine ähnliche Situation, hier ist die Signalsicht durch die Kurvenlage aber wohl auch deutlich eingeschränkter als auf Gleis 3.
Auf Gleis 5 hat man das Ausfahrsignal Richtung Oberlahnstein etwa auf Höhe der Bahnsteigtreppe positioniert. Dadurch ist der bisherige Bahnsteig für Züge Richtung Oberlahnstein hinter dem Signal natürlich nicht mehr nutzbar, denn es muss vor dem Signal angehalten werden. Die so entstandene "Fehllänge" hat man am Koblenzer Bahnsteigende drangesetzt (rund 50 Meter entlang des Verlaufs der Kante des alten Bahnsteigs). Der Bahnsteig an Gleis 4 wurde am Koblenzer Ende nur um einige Meter verlängert, wenn ich das im Vorbeifahren richtig erkannt habe.

Gerade bei dem Ausfahrsignal auf Gleis 5 zeigt sich das Problem, das aktive Fahrdienstleiter schon vor 10 Jahren am Rande einer Sonderfahrt im Hochwald ansprachen: Bei der Ausplanung von ESTW werden Durchrutschwege oft zu großzügig dimensioniert, was dann im Betrieb mitunter zu Problemen führt, weil andere Fahrstraßen nicht einstellbar sind, solange der Durchrutschweg noch nicht aufgelöst ist. Regelmäßige Vorschläge, doch Fahrdienstleiter aus der Praxis in die Planung einzubinden, um diese auf die jeweiligen Ortsverhältnisse zuzuschneiden, verhallten ungehört.
In diesem Fall bringt es zunächst nur einen längeren Bahnsteig mit sich (kostet ja aber auch Geld und Material), der letztlich auch zu einer größeren Nutzlänge für Züge Richtung Koblenz Hbf beiträgt. Wie sich das im Bahnhof insgesamt dann aus Fahrdienstleiter- und Lokführersicht darstellt, bleibt abzuwarten und kann ich nicht beurteilen. Auf den anderen Bahnhöfen entlang der Strecke, die neue Signale erhalten, wird es aber wohl vergleichbare Konstellationen geben, vielleicht nicht immer in Verbindung mit einem Bahnsteig.

Für mich bemerkenswert ist, dass Gleis 203 (siehe Gleisplan: https://trassenfinder.de/apn/KNL); - bisher nur als Abstellgleis genutzt und mit Gleissperre und Sperrsignalen versehen - zumindest an seinem Bahnsteigende auch ein Hauptsignal erhalten hat. Offenbar will man es künftig als zusätzliches Überholgleis oder für Durchfahrten nutzen. Ist also mal was anderes als nur Rückbau und Rationalisierung.
eta176
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B42 an der Loreley wg. Felsen auf Fahrbahn gesperrt (31.08.)

Beitrag von eta176 »

Besten Dank für die ausführliche Baubeschreibung zu Niederlahnstein!
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Sollte die Meldung stimmen, hätte das wohl Auswirkungen auf den SEV (und
ggf. den Baustellenverkehr):

Felssturz an der Loreley – B42 „bis auf Weiteres“ gesperrt
Sankt Goarshausen | 31. August 2026 |
https://56aktuell.de/felssturz-an-der-l ... -gesperrt/

Aktuell wird eine Sperrung der B42 und die Umleitung über Bornich und Weisel
(Fahrzeit Pkw 18 min, 14 km Länge) angezeigt. In den SEV-Fahrzeiten ist keine
Fahrzeitverlängerung erkennbar.
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