In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli stand (gefühlt) binnen weniger Minuten alleine „ganz Ehrang unter Wasser“, wie ein Bürger des Stadtteils es mit einem Satz einmal ausgedrückt hatte.
Doch diese Mitteilung ist ja nicht ohne Grund hier im Forum mitgeteilt. Denn auf den Tag genau war in der Mitte des Monats das 150jährige Jubiläum der Eifelstrecke, eben jener Strecke, die derart der Gewalt des Wassers zum Opfer gefallen war, dass Bahnübergänge und Brücken samt Stellwerken zerstört wurden, da sich die Kyll innerhalb weniger Minuten in einen reißenden Fluss verwandelt hatte.
Selbst das Eisenbahnmuseum Jünkerath war von den Fluten nicht verschont geblieben und stand (fast) sprichwörtlich „bis unter’s Dach“ unter Wasser.
Im Raum Ehrang war die Lage so dramatisch, dass Einsatz- und Rettungskräfte unter anderem über Nacht auf ihren Fahrzeugen ausharren und so ein Zitat einer Nachrichtensprecherin – „Retter Retter retten mussten“. Ein Satz, der noch einmal verdeutlicht, wie lebensgefährlich dieses Naturereignis in Form seiner Gewalt war!
Doch kommen wir zurück zum eigenichen Zweck des Beitrags. Man weiß und erinnert sich noch allzugut daran, dass die Eifelstrecke lange Zeit nicht befahrbar war, aufhtund der immensen Schäden von denen, wie schon erwähnt, Brücken, Bahnübergänge und Stellwerke betroffen waren. Erst jetzt, im Jahr 2026, wo schon lange und längst der Begriff „Elektrifizierung“ gefallen und von der Theorie in die Praxis zumindest etwas umgesetzt wurde, gibt es ebenso zeitweise wieder einen durchgängigen Verkehr.
Gestern schrieb der „Trierische Volksfreund“