"Schuld ist nur die Deutsche Bahn!" - Grenzüberschreitender Verspätungsbetrieb

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Jonas Fuhrmann
Schaffner A2
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Registriert: Di 5. Jan 2021, 11:30

"Schuld ist nur die Deutsche Bahn!" - Grenzüberschreitender Verspätungsbetrieb

Beitrag von Jonas Fuhrmann »

In der heutigen "Volksfreund"-Ausgabe wird berichtet, wie sehr sich die Verspätung der deutschen Züge auf die der luxemburgischen und deren Fahrplan auswirken. Bedingt durch die Zugteilung in in- und ausländischen Zug 🚃, wirkt die entsprechende Verspätung sich natürlich auf beide Strecken und ebenso Länder aus.

Bei dieser Meldung assoziierte ich sofort den zeitlich festgelegten "Verweigerungseintritt" des Nachbarlandes Schweiz, welche sich ihren Fahrplan durch die Züge unseres Landes nicht durcheinander bringen lassen wollen.

https://www.volksfreund.de/region/luxem ... -144471165

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Diese Tatsache mit ihrer Auswirkung beweist einmal mehr, wie sehr und vor allen Dingen auf was sich Frau Doktor Evelyn Palla mit der Posteneinnahme der DB-Vorsitzenden für ein Sanierungsprojekt in Deutschlands größtem Verkehrsunternehmen eingelassen hat. Und es würde mich nicht wundern, wenn sie eines Tages für diese Art von "Bahnsinn" auch noch gerade stehen muß!
Jonas Fuhrmann
Schaffner A2
Beiträge: 45
Registriert: Di 5. Jan 2021, 11:30

Re: Der grenzüberschreitende "Verspätungsbahnsinnn" geht weiter ...

Beitrag von Jonas Fuhrmann »

... wie man in folgendem verlinktem Artikel lesen kann:

https://www.google.com/url?q=https://ww ... vy0S30DIpg
Regiopendler
Schaffner A2
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Registriert: Mo 11. Nov 2024, 08:11

Re: "Schuld ist nur die Deutsche Bahn!" - Grenzüberschreitender Verspätungsbetrieb

Beitrag von Regiopendler »

Die Vereinigungs-/Trennungszeremonie in Trier Hbf sorgt gerade beim RE 1 auch häufiger für unterbrochene Relationen, wenn ein aus Mannheim verspäteter Zugteil in Trier Hbf endet und der Luxemburger Zugteil pünktlich abfährt. Überhaupt wäre hier eine geregeltere Disposition sinnvoll, wohlwissend, dass es sich immer um Einzelfallentscheidungen handelt. Aber mal fährt der Luxemburger Zugteil ohne den Mannheimer nach Koblenz, mal wird gewartet und bis Koblenz durchgefahren, ein anderes Mal wird bei Verspätung in derselben Größenordnung gewartet, aber in Kobern-Gondorf vorzeitig gebrochen ...
Ich habe schon RE 1 mit 30 min Verspätung in Koblenz ankommen sehen, weil auf den Mannheimer Teil in Trier gewartet wurde, gleichzeitig aber auch schon erlebt, dass bei 10 min Verspätung in Kobern-Gondorf gebrochen wurde.

Vielleicht wäre eine alternierende Führung ohne vereinigte Führung sinnvoller, also z. B. zur ungeraden Stunde fährt der Luxemburger Zugteil weiter nach Koblenz, zu gerader Stunde der Mannheimer. Das ist natürlich ein Umstieg mehr, aber die Bahnsteige in Trier sind ja ausreichend lang, um das am selben Bahnsteig, sogar am selben Gleis zu bewerkstelligen. Für die Verspätungsproblematik ist das aber trotzdem selbstredend keine Lösung.
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