Mit dem Tod eines Eisenbahnerkollegen aus dem Zugbegleitdienst ist endgültig das eingetreten, was durch jeden noch so kleinen Angriff gegen einen dieser Personale jedes Mal bevorstand – der endgültige Tod, durch Fremdeinwirkung.
Schon längst ist es mehr als eine Debatte, dass gerade die Kollegen, welche für Menschen zuständig sind, nicht nur mehr Sicherheit für sich fordern, sondern ebenso nach mehr Befugnis für den eigenen Schutz. Man erinnere sich nur einmal daran, die Forderung während Corona, die 2G-Regel in Zügen durchzusetzen: Dies löste eine bundesweite Protestwelle in Deutschland aus, in dem hiesige Abteilung den Weg der Arbeitsverweigerung einschlug, mit der Begründung, dass jemand, der so etwas fordert, „nicht weiß, wie Eisenbahn funktioniert“. Und sie bekamen von höheren Instanzen Beistand.
Zugbegleiter, die gezwungen sind, mehr auf Vorschriften, als auf ihr eigenes Leben zu achten, da sie sich höchstwahrscheinlich sonst selbst in eine etwaige Grauzone des Strafrechts begeben, sind dieser Gewalt und ihrer Bereitschaft schutzlos ausgeliefert. Und das vom letzen Asi mit Beleidigung, über einen guten Geschäftsmann, der einem den heißen Kaffee übergießt, bis hin zu jenem jüngst tragischen Ereignis. Fakt ist also:
Bahnbeamte aus dem Personenverkehr sind ewiges Freiwild unserer Gewaltgesellschaft, und somit regelrecht „zum Abschuss freigegeben“. Somit ist es meines Erachtens nach mit Kameras am Körper und mehr Sicherheitspersonal nicht getan! Diese müssen Rechte bekommen, sich für ihr eigen Leib und Leben zu WEHREN! Kurz gesagt: Die Bürokratie darf nicht weiterhin vor die Menschlichkeit gestellt werden! Nicht zu vergessen, dass die Zustände mittlerweile derart ausgeartet sind, dass Kollegen des Güterverkehrs, die im Aussendienst tätig sind und deren Arbeit mit erheblich größerer Gefahr das eigene Leben betreffend verbunden ist, sicherer sind, als jene, deren Arbeitsplatz der Innendienst ist!
Ewiges Freiwild - Zum Tod des Zugbegleiters von Landstuhl
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Jonas Fuhrmann
- Schaffner A2
- Beiträge: 32
- Registriert: Di 5. Jan 2021, 11:30
Die Administration sollte diesen Themenbaum umgehend schließen
Mein Wunsch oder Bitte ist es, dass die Administration diesen Themenbaum umgehend schließt.
Richtigerweise wurde das in anderen Eisenbahnforen und sozialen Netzwerken sofort getan.
"Wir" Eisenbahnfreunde können an dieser Situation ohnehin nichts ändern.
Mein großes Mitgefühl gilt den Angehörigen des DB-Mitarbeiters, seinen beiden Kindern, die jetzt ohne Vater dastehen und den Fahrgästen, die das alles im Zug miterleben mussten. Besonders schlimm ist, dass der Verstorbene alleinerziehend war.
Traurige Grüße!
jojo54
Richtigerweise wurde das in anderen Eisenbahnforen und sozialen Netzwerken sofort getan.
"Wir" Eisenbahnfreunde können an dieser Situation ohnehin nichts ändern.
Mein großes Mitgefühl gilt den Angehörigen des DB-Mitarbeiters, seinen beiden Kindern, die jetzt ohne Vater dastehen und den Fahrgästen, die das alles im Zug miterleben mussten. Besonders schlimm ist, dass der Verstorbene alleinerziehend war.
Traurige Grüße!
jojo54
Re: Die Administration sollte diesen Themenbaum umgehend schließen
Jepp, gebe ich Dir recht. Dehalb mache ich mal zu.
Grüße aus Bendorf
Martin
Martin