Umrüstung der Oberwesterwaldbahn auf ESTW
Verfasst: Mo 9. Mär 2026, 13:24
Wie mir aus zuverlässiger Quelle des künftigen Signalausrüsters bekannt wurde, hat nun die Ausführungsplanung zur weiteren Ausrüstung der Oberwesterwaldbahn mit ESTW-Technik begonnen und sie wird sich in zwei Stufen der Inbetriebnahme vollziehen:
Stufe 1 (bis Fahrplanwechsel im Dezember 2027)
Anbindung der Bahnhöfe Hadamar, Niederzeuzheim und Wilsenroth an das vorhandene Regio-ESTW im Bahnhof Langenhahn und damit Lückenschluss zwischen Staffel und Westerburg. Für einen Übergangszeitraum werden dann in Langenhahn vsl. zwei Fahrdienstleiter eingesetzt. Ein Streckenfahrdienstleiter (ESTW) Hadamar - Westerburg und ein Fahrdienstleiter (MSTW) für den Bahnhof Langenhahn.
Stufe 2 (bis Fahrplanwechsel im Dezember 2028)
Anbindung der Bahnhöfe Langenhahn, Nistertal-Bad Marienberg, Hachenburg und Ingelbach an ein neu zu errichtendes ESTW mit Bedienplatz im vorhandenen Gebäude der Leit- und Sicherungstechnik in Westerburg. Mit dieser Stufe der Umrüstung entfällt auch der ESTW-Bedienplatz für den Bahnhof Staffel im Stellwerk Diez und es wird ab diesem Zeitpunkt die gesamte Strecke Staffel - Westerburg - Ingelbach von drei Bedienplätzen im ESTW Westerburg aus ferngesteuert. Ob es dabei zu einer 24/7-Besetzung kommen wird, ist derzeit noch unklar. Diese zweite Baustufe wird mit einer vsl. sechsmonatigen Totalsperrung der Oberwesterwaldbahn zwischen Westerburg und Altenkirchen mit SEV einhergehen.
Im Rahmen beider Stufen werden noch vorhandene ältere Bahnsteige modernisiert und alle Bahnübergänge mit alter Sicherungstechnik erneuert und nach neuesten Standards ausgerüstet. Auch die noch vorhandenen Bahnsteigzugänge über Reisendenübergänge sollen dabei entfallen und es sollen Außenbahnsteige errichtet werden. Interessantes Detail am Rande: Die komplette Projektleitung für beide Stufen obliegt der Region West der DB InfraGO AG, obwohl die Strecke im Bereich der Region Mitte liegt.
Der ab diesem Zeitpunkt noch mit mechanischer Stellwerkstechnik betriebene Bahnhof Altenkirchen soll zu einem späteren Termin ebenfalls auf ESTW-Technik umgestellt und dann vom Fahrdienstleiter Au/Sieg ferngesteuert werden, der aktuell bereits die Strecke Au/Sieg - Altenkirchen fernsteuert.
Unklar bleibt, zu welchem Zeitpunkt der noch in Alttechnik verbleibende Bahnhof Siershahn an eine ESTW-Bedienzentrale angehängt wird. Es liegt nahe, eine Anbindung an den Fahrdienstleiterarbeitsplatz in Montabaur herzustellen.
Als Fernziel ist geplant, die gesamte Steuerung der Ober- und Unterwesterwaldbahn, der oberen und unteren Lahnstrecke, der Main-Lahn-Strecke Limburg/Lahn - Lorsbach - Hofheim (einschließlich) und das Zentralstellwerk Limburg/Lahn in eine Regio-Betriebszentrale mit Standort Limburg/Lahn zu integrieren.
Man darf gespannt sein, welche Zeithorizonte sich hierfür dann eröffnen werden und ob davor nicht erst noch Kriegsschäden zu beseitigen sind.
Stufe 1 (bis Fahrplanwechsel im Dezember 2027)
Anbindung der Bahnhöfe Hadamar, Niederzeuzheim und Wilsenroth an das vorhandene Regio-ESTW im Bahnhof Langenhahn und damit Lückenschluss zwischen Staffel und Westerburg. Für einen Übergangszeitraum werden dann in Langenhahn vsl. zwei Fahrdienstleiter eingesetzt. Ein Streckenfahrdienstleiter (ESTW) Hadamar - Westerburg und ein Fahrdienstleiter (MSTW) für den Bahnhof Langenhahn.
Stufe 2 (bis Fahrplanwechsel im Dezember 2028)
Anbindung der Bahnhöfe Langenhahn, Nistertal-Bad Marienberg, Hachenburg und Ingelbach an ein neu zu errichtendes ESTW mit Bedienplatz im vorhandenen Gebäude der Leit- und Sicherungstechnik in Westerburg. Mit dieser Stufe der Umrüstung entfällt auch der ESTW-Bedienplatz für den Bahnhof Staffel im Stellwerk Diez und es wird ab diesem Zeitpunkt die gesamte Strecke Staffel - Westerburg - Ingelbach von drei Bedienplätzen im ESTW Westerburg aus ferngesteuert. Ob es dabei zu einer 24/7-Besetzung kommen wird, ist derzeit noch unklar. Diese zweite Baustufe wird mit einer vsl. sechsmonatigen Totalsperrung der Oberwesterwaldbahn zwischen Westerburg und Altenkirchen mit SEV einhergehen.
Im Rahmen beider Stufen werden noch vorhandene ältere Bahnsteige modernisiert und alle Bahnübergänge mit alter Sicherungstechnik erneuert und nach neuesten Standards ausgerüstet. Auch die noch vorhandenen Bahnsteigzugänge über Reisendenübergänge sollen dabei entfallen und es sollen Außenbahnsteige errichtet werden. Interessantes Detail am Rande: Die komplette Projektleitung für beide Stufen obliegt der Region West der DB InfraGO AG, obwohl die Strecke im Bereich der Region Mitte liegt.
Der ab diesem Zeitpunkt noch mit mechanischer Stellwerkstechnik betriebene Bahnhof Altenkirchen soll zu einem späteren Termin ebenfalls auf ESTW-Technik umgestellt und dann vom Fahrdienstleiter Au/Sieg ferngesteuert werden, der aktuell bereits die Strecke Au/Sieg - Altenkirchen fernsteuert.
Unklar bleibt, zu welchem Zeitpunkt der noch in Alttechnik verbleibende Bahnhof Siershahn an eine ESTW-Bedienzentrale angehängt wird. Es liegt nahe, eine Anbindung an den Fahrdienstleiterarbeitsplatz in Montabaur herzustellen.
Als Fernziel ist geplant, die gesamte Steuerung der Ober- und Unterwesterwaldbahn, der oberen und unteren Lahnstrecke, der Main-Lahn-Strecke Limburg/Lahn - Lorsbach - Hofheim (einschließlich) und das Zentralstellwerk Limburg/Lahn in eine Regio-Betriebszentrale mit Standort Limburg/Lahn zu integrieren.
Man darf gespannt sein, welche Zeithorizonte sich hierfür dann eröffnen werden und ob davor nicht erst noch Kriegsschäden zu beseitigen sind.