Re: Schütz-Bedienung per Bahn bald vor dem Aus ???
Verfasst: So 6. Dez 2015, 21:35
Ja, genau das brauchen wir! Vor allem muss der Anteil der Kommunen sinken.ivie0810 hat geschrieben:...Ein "Infrastrukturförderungs- und Erhaltungsgesetz".
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Ja, genau das brauchen wir! Vor allem muss der Anteil der Kommunen sinken.ivie0810 hat geschrieben:...Ein "Infrastrukturförderungs- und Erhaltungsgesetz".
Weitsichtige Kommunalpolitiker, die sich wirtschaftswissenschaftliches Grundwissen -wenn sie es schon nicht originär besitzen- wenigstens angelesen hätten, hätten bei diesem Saldo auf jeden Fall zugreifen müssen: Zehn Millionen aus Bundes-und Landesmitteln für die Region an Land ziehen können bei nur 1,7 Millionen Eigenanteil für drei Landkreise - das wäre auf jeden Fall ein "Deal" gewesenen, mit dem man hätte angeben können.eta176 hat geschrieben:Von den erforderlichen 11,7 Mio Euro Investitionskosten in die Weba-eigene Infrastruktur wären 85%
von Bund und Land bezahlt worden und nur 1,7 Mio. hätten die drei an der Strecke liegenden Landkreise
aufzubringen müssen.
Die WEBA ist kein Unternehmen, sondern ein bilanzrechtliches Kunstprodukt, hinter dem zu 100% die öffentliche Hand steckt. Es kann nicht Aufgabe öffentlicher "Betriebe" sein, vorrangig Gewinne zu erwirtschaften, ihr Auftrag ist, unter Berücksichtigung aller volkswirtschaftlichen Belange dem Steuerzahler einen Dienst zu erweisen und wenn es nur die Verhinderung von Individualverkehrs-Emissionen, der Schutz der Umwelt oder Erhalt und Nutzung gemeinwirtschaftlicher Infrastrukturen ist.Ulrich Neumann hat geschrieben:Wenn die WEBA jahrelange Verluste verkraften muß, ist halt irgendwann Schluß.
Die Verluste mit den Gewinnen aus dem Personenverkehr gegenzurechnen ist auf Dauer nicht vertretbar.
Die WEBA ist als Unterfrachtführer im Auftrag für DB Schenker Rail tätig.
Verhandlungen mit der Tochter der DB AG über bessere Preise sind gescheitert (Rz vom 4.12.2015)
Das politische Gezerre zwischen den Kreistagen ist im ww-kurier nachzulesen.
Zum Schwerlastverkehr bleibt zu sagen, das hier in meiner Region täglich unzählige Tonlaster die Straßen kaputt fahren, weil der Tonverlad per Bahn nur noch in Siersahn und einigen Werksanschlüssen möglich ist. Und der größte Teil davon wird per Bahn nach Italien gefahren. Nur ein Bruchteil davon wird in der heimischen Region verarbeitet. Die fertigen Produkte treten ihren Weg dann ebenfalls mittels Lkw an.